Tourenleiter: Marco Dirren
Teilnehmende: Tina & Manuela
Der Zustieg: Kaffee, Kuchen und tierische Begleiter
Am 24. Juli 2026 trafen wir uns am Bahnhof in Ausserberg, um zur Tour auf das Wiwannihorn aufzubrechen. Nach der Fahrt bis zum Fuxtritt führte uns der Wanderweg in rund einer Stunde zur Wiwannihütte. Auf dem Weg dorthin genossen wir nicht nur die Aussicht, sondern trafen auch auf tierische Wanderbegleiter wie Kühe und Esel. Bevor wir den eigentlichen Aufstieg begannen, stärkten wir uns auf der Hütte bei einem Kaffee – Manuela gönnte sich dabei sogar ein zweites Frühstück in Form von Kuchen.
In der Wand: Kletterfinken, Sonne und Gipfelglück
Nach etwa einer Stunde erreichten wir den Einstieg. Nach einer kurzen Trinkpause und dem Tausch von Bergschuhen gegen Kletterfinken ging es los. Die erste Einwärm-Seillänge war schnell absolviert, bevor es in die zwei plattigen Seillängen (Schwierigkeitsgrad 5a und 4c+) ging. Meine Seilgspänli kamen hervorragend mit der Herausforderung zurecht. Als dann ab der 4. Seillänge die Sonne herauskam, war das Erlebnis perfekt: Ein strahlend blauer Himmel und ein fantastisches Panorama auf die Mischabelgruppe, das Weisshorn und den Mont Blanc.
Gipfel, Abstieg und Fazit
Oben angekommen, genossen wir die Aussicht und unsere Verpflegung. Der Abstieg führte uns über den Westgrat mit einigen exponierten Stellen bis zur Abseilstelle. Nach zweimaligem Abseilen verstauten wir unser Klettermaterial und stiegen zurück zur Hütte ab. Dort ließen wir die Tour bei einer Stärkung und guten Gesprächen ausklingen. Das positive Feedback meiner Gruppe lässt darauf schließen, dass ich meinen Job als Tourenleiter behalten darf 😊 Der anschließende Abstieg zum Parkplatz fühlte sich – unseren müden Beinen geschuldet – trotz gleicher Distanz deutlich länger an.
Alles in allem ein rundum gelungener Tag am Berg. Let's call it a fantastic day!
